- Eddersheim
am Main-Details zur Frühgeschichte
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- In einer
Schenkungsurkunde vom 9. Mai 1290 wurde Eddersheim als
eigenständiges Dorf, in der damaligen Schreibweise „Edirsheym“
erstmals erwähnt. Die Siedlung Eddersheim besteht jedoch
urkundlich seit 1184,
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diese Urkunde besagt,
das der „Zente“ an die Benediktiner von St. Alban in
Mainz am Rhein gezahlt werden mußte.
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Das der Ort schon sehr
viel früher bewohnt sein mußte, beweisen Grabfunde die
den Franken zugeordnet werden können, die diese Gräber
wahrscheinlich um 450 n. Chr. angelegt haben.
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Seinen Namen könnte
Eddersheim einem fränkischen Edlen namens „Ether“
verdanken, es kann aber auch von dem Zaun, der früher das Dorf
umgab-„Zaun mit Eddern“(Pfählen) herrühren.
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Eddersheim gegenüber
lag das Dorf „ Wüsteneddersheim“. Dieser Ort war
wie Flörsheim u.a. Eigentum der Herren von Eppstein.
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Am 18 Dezember 1290
verkaufte Gottfried 5. von Eppstein dieses Dorf nebst Kapelle ans
St. Klarakloster zu Mainz für 5.000 Aachener Denare, ab wann
Wüsteneddersheim nicht mehr bewohnt wurde ist unbekannt , an
dieser Stelle wurde dann der Mönchhof mit Kappelle bewohnt. Die
Bewohner wurden als Leibeigene bezeichnet.
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Am 14.09.1315 wird
ein Hof zu Eddersheim genannt, dessen Besitzer die Frankfurter
Bürger Wigele von Wambach und Wigele Frosch (Brüder)
waren, der aber nach ihrem Tode dem St. Klarakloster zu Mainz
zufiel.
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Der Dompropst war nicht
der einzige Besitzer von Land in Eddersheim ,wenn auch in seiner
Kurie in dem von ihm eingesetzten Schultheißen Gericht
gehalten wurde.
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1334 vermachte
eine Bingela von Eddersheim ihren Hof und Liegenschaften im Dorf
Eddersheim dem Frauenkloster Altenmünster zu Mainz gegen eine
Leibrente von 5 Malter Korn. Der Vertrag wurde ausgefertigt durch
den Ritter Wernher von Lindau auf dem Friedhof von Igstadt. Dort
hatte das Kloster Altenmünster größere Besitzungen.
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- Nachweislich hat
Eddersheim 1365 eine eigene Kirche und etwa 57 Häuser.
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- Sehr aufschlußreich
ist ein Kaufvertrag vom 16.10.1335, in dem eine Guda von
Edirsheim, Tochter des verstorbenen Dudo von Eddersheim, ehemals
Truchseß beim Herrn von Eppstein, verkaufte vor dem Gericht zu
Eddersheim ,ihre hiesigen Ländereien an das Mainzer Domkapitel.
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Sie wird in dem Vertrag
als Gutsbesitzerin bezeichnet.
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Das ist die erste
Erwähnung eines Eddersheimer-Gerichtes mit dem Schultheiß
namens Baumung, der vermutlich auch der erste Pächter des
Dompropsteihofes war.
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Als Schöffen
wurden die Edersheimer Einwohner genannt: Gerhard, Ebrold, Hermann
genannt Marxheimer, sowie der Fischer Dudo. Das Gericht tagte im
Rathaus, wie extra erwähnt wurde.
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Als Zeugen des
Vertrages waren anwesend die beiden Schwestern der Guda mit Namen
Luckardis und Elisabet, der Flörsheimer Schultheiß
Hennikinus, der Weilbacher Knappe Johann, sowie die in Eddersheim
wohnenden Gerung genannt Ernst, der Fischer Gerhard, Goczone (Sohn
des Dudo), Hennekinus gen.Wappinberger.
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- Begütert waren
auch in Eddersheim vor allem der Domprobst Sarchelin (Bertolin)
05.01.1332 in Mainz (mit dem großen Dompropsthof) , das
Deutschherrenhaus in Sachsenhausen, das Kloster Eberbach im Rheingau
und das Kloster Arnsberg in Oberhessen. Letzteres scheint den
Klosterhof in Eddersheim von St. Klaren gekauft zu haben, denn 1497
verpachtete Arnsburg den Hof an verschiedene Eddersheimer Bürger
im Beisein des Junkers Philipp von Waldertheim, Burgmann zu
Weilbach, für 10 Malter Kornernte.
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Von 1581 bis 1803
waren die Dompröpste alleinige Landesherren über das Dorf
Eddersheim.
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Der Dompropst (von
Mainz) war im Mittelalter der einflußreichste Mann im
Domkapitel, aber ein Geistlicher als Landesherr, er besaß in
Eddersheim die niedere und auch die höhere Gerichtsbarkeit über
Eigen-und Erbgut der Bewohner.
- Der Vogt sowie sein
Zentgraf durften ein Todesurteil aussprechen und vollziehen.
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- 1442
gehörte das ganze Dorf, mit etwa 57 Häusern und etwa 300
Einwohner , mit allem Grundeigentum der Dompropstei zu Mainz. Von
ihr wurde der Schultheiß eingesetzt und die „Bede“(Steuer)
eingezogen. Ihr stand auch die Gerichtsbarkeit zu. Da aber der
Domprobst als Geistlicher die Gerichtsbarkeit nicht ausüben
durfte, wurde dieses an die Herren von Eppstein-Königstein als
Lehen vergeben und diese übten das Vogteiamt durch einen
Zentgrafen aus.
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Im Jahre 1475
verlieh der Dompropst den Dompropsthof und das Schultheißenamt.
Da der Hof die übliche Gerichtsstätte war, so hatten dort
wohl auch der Zentgraf seinen Sitz und der Schultheiß seine
Wohnung.
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Wir haben hier ein
vollständiges Bild der Hofhörigkeit, das die alten
Eddersheimer LEIBEIGENE waren.
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Wenn nach einer Notiz
von 1445 ,der Domprobst mit 3 Mann zu Pferde nach Eddersheim
kam, um die Bewohner und das Ortsgericht zu befragen, mußten
alle 4 Personen im Ort verpflegt werden.
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Die Herren von
Eppstein-Königstein besaßen alle Rechte am Main, u. a.
Landungsrechte, über herrenlos treibende Güter ,sowie die
Fischerei im Main.
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Was auf der
Eddersheimer Seite angeschwemmt wurde, durfte geländet und dem
Schultheißen übergeben werden. Wurde dieses Gut nicht
innerhalb von 14 Tagen von seinem Besitzer abgeholt, lieferte der
Schultheiß
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diese Dinge an die
herrschaftlichte Rentei nach Königstein. Nur geländetes
Holz blieb, soviel jemand auf einmal tragen konnte, dem Finder
überlassen.
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1459 wird
berichtet, das der dritte Teil des Fischfangs dem Vogt abzuliefern
war.
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Es ist anzunehmen, daß
die Fischerei in Eddersheim in großem Umfang betrieben wurde.
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Der Main war früher
sehr reich an Fischen.
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Nach dem „Aussterben“
der Grafen von Eppstein-Königstein mit Eberhard 4. im Jahre
1535 kam Eddersheim an den Grafen von Stolberg. Da dieser
kinderlos war, setzte er die Söhne , Ludwig und Christoph
seiner Schwester Anna, die mit dem Grafen Botho von Stolberg
verheiratet war, zu Erben ein, für die Zeit von 1535 bis
1581 übten diese die Gerichtsbarkeit aus und setzten den
Schultheiß ein.
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Als Graf Christoph von
Stolberg im Jahre 1581 unverheiratet starb, griff Kurmainz,
vom Kaiser unterstützt , ein und bemächtigte sich der
Grafschaft Eppstein-Königstein, das als Lehen ihm
anheimgefallen sei.
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Eddersheim das unter
Eberhard 4. LUTHERISCH (um 1535) geworden war, mußte
nun(um 1581 nach mehreren Jahrzehnten) wieder KATHOLISCH
werden.
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Es wurden u.a. auch
lutherisch: Rüsselsheim 1527, Weilbach und Wicker 1540
, Okriftel 1545.
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Von 1581 bis 1803
gehörte Eddersheim zum Dompropst von Mainz.
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- Das Schultheißenamt
wechselte mit den Besitzern des Dompropsteihofes als Erblehen.
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Der Hof hatte etwa 210
Morgen zentfreies Land und zwei Stück Wald, der Schultheiß
konnte von jeden Ortsbewohner 4 halbe Tage im Jahr Fronarbeit
verlangen, er durfte auch den „Weinzapf“ und die
Bierbrauerei ausüben , mußte aber auch dem Dompropst 40
Malter Korn Erbleihe zahlen.
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Um 1582
hatte Johann von Bleichenbach ,Schultheiß zu Wicker den
Dompropsteihof in Erbleihe.
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Danach wechselte der
Hof bis 1707 noch mindestens ein Dutzend mal den Besitzer.
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1707
kaufte der Dompropst Ferdinand Heinrich von der Leyen für 7000
Gulden den Hof zurück und verpachtete ihn, nachdem er die
Rechte etwas eingeschränkt hatte an den Schultheiß Johann
Ross, den Nikolaus Schmelz , Georg Breckheimer und Hans Peter
Schlink.
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Die erste für die
Eddersheimer Kinder zuständige Schule, wurde 1581 in
Okriftel gegründet(auch die Hattersheimer Kinder mußten
dort zur Schule gehen), ab
- 1601 gab
es ein eigenes Schulhaus, der erste Lehrer Niklas Schnell war auch
der Küster.
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- Das erste
Eddersheimer kath. Kirchenbuch beginnt 1653 davor, wurden
die Eintragungen im Flörsheimer KB das 1601 beginnt ,
zusammen mit dem Ort Haßloch , sehr lückenhaft
vorgenommen.
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Der erste namentlich
bekannte kath. Pfarrer war Laurentius Kohl von 1659 bis 1665.
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In den ersten 5 Jahren
des Bestehens der kath. Pfarrei (1654 bis 1658 ) wurden 32 Taufen ,
5 Heiraten und 11 Beerdigungen aufgezeichnet.
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Seit 1656 gab es
in Eddersheim einen Oberschultheiß, den der Dompropst
einsetzte
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und einen
Unterschultheiß, dieser war einer der der 6 Schöffen.
- Auf einer Rechnung
von 1656 sehen wir, es gab 2 Bürgermeister, diese
wechselten jährlich, so daß wohl jeder Eddersheimer
Mann im Laufe seines Lebens einmal die Aufgabe der Rechnungsstelle
übernehmen mußte , eine kluge Einrichtung, sie waren so
ehrenamtliche Gemeinderechner auf ein Jahr. Für ihre Tätigkeit
erhielten sie nur eine geringe Aufwandsentschädigung.
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1658
besaß Eddersheim ein eigenes Gerichtsiegel und Wappen. Es war
ein blauer Ring im Schild, durchzogen von einer großen
Wolfsangel.
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Der dreißigjährige
Krieg ging auch an Eddersheim nicht spurlos vorbei, schwedische und
kaiserliche Truppen wechselten einander ab und 1642 kam mit
der Not die Pest über das Land, 1666 wütete sie
abermals.
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1681
brannten von den etwa 50 Häuser des Dorfes 22 nieder. Fast
alle Vorräte an Futter und Nahrung wurden durch das Feuer
vernichtet, es herrschte eine große Not.
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1682
begann für alle sechs-bis zwölfjährigen Kinder die
staatliche Schulpflicht.
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- Das Schultheißenamt
war seit 1707 vom Dompropsteihof abgetrennt, ebenso die
Fischerei an die Fischerzunft von Frankfurt-Sachsenhausen, danach an
die Höchster Fischer die nach einem Gerichtsbeschluß vom
30.06.1744 mit 10-20 Nachen oder Weidenschälchen bis
zur Kostheimer Ziegelhütte, die Fischerei betrieben.
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Das Recht mit einem
Marktnachen (Fähre) fahren zu dürfen , hatte das St.
Klarenkloster zu Mainz und zwei Eddersheimer übten das Recht
bis 1781 für 25 Gulden Pacht aus.
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1712
hatte Eddersheim 530 Einwohner.
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Seine Blütezeit
erlebte Eddersheim unter der Herrschaft des Mainzer Dompropstes
Hugo Graf zu Eltz von 1743 bis 1778.
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Im Jahre 1765
ließ der Graf von Eltz für 100 Gulden alle Eddersheimer
Straßen pflastern.
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Im Jahre 1719
hatte der Dompropst Johann Philipp Franz dem Johann Schmelz gegen 50
Gulden die Eröffnung der Schildwirtschaft „Zum Löwen“
und 1723 dem Johann Born die Brauerei und Schildwirtschaft
„Zur Krone“ gestattet.
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Eddersheim hatte
damals 530 Einwohner in 91 Häusern mit 138 Familien.
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Um den Zuzug
einzudämmen wurden bis 1804 nur Familien mit mindestens
400 Gulden nachgewiesenem Vermögen aufgenommen.
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1803
fiel Eddersheim, wie alle rechtsrheinischen Besitzungen des
Erzbistums , an das Herzogtum Nassau.
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Im Jahre 1807
entfernte man die Dorfumzäumung , den Oberpfortenbau und den
Haingraben. Dieser wurde für 490 Gulden zur Anlage in Land
versteigert, wobei die Ulmen oder Rüstern am Graben allein 434
Gulden an Erlös ergaben.
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1823 gab
es 619 Einwohner.
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1828 fuhr
das erste Dampfschiff auf dem Main nach Fankfurt.
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1843 hatte
Eddersheim bei 1683 Morgen Nutzland- 123 Häuser mit 165
Familien davon waren 680 Katholiken und 3 Protestanten
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Ab dem 03.10.1866
wurden auch die Eddersheimer preußische Staatsbürger
unter König Wilhelm.
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- Seit
1972 ist Eddersheim, zusammen mit Okriftel ein Stadtteil von
Hattersheim.
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- Eddersheim
war bis um 1900 ein überwiegend katholisches Dorf, deshalb
noch eine lückenlose Auflistung der kath. Pfarrer von 1659 bis
2007
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- 1659-1665 Pfarrer
Laurentius Kohl
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1665-1672 Pfarrer
Johannes Laurentius Munk
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1672
Pfarrer Andreas Papen
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1673
Pfarrer Ludwig Kremer
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1673-1681 Pfarrer
Johannes Heinrich Embsmann
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1681-1697 Pfarrer
Caesar
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1697-1699 Pfarrer
Johannes Faustmann
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1699-1706 Pfarrer
Fran Friedrich Velten
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1706-1712 Pfarrer
Heinrich Wilhelm Bemberg
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1712-1720 Pfarrer
Georg Franz Hense
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1720-1751 Pfarrer
Josef Hieronymus Schnatz
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1751-1753 Pfarrer
Johann Goebel
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1753-1758 Pfarrer
Nikolaus Tholl
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1758-1762 Pfarrer
Petrus Walther
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1763
Pfarrer Johann Christof Lottermann
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1764-1768 Pfarrer
Petrus Johannes Stenger
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1768-1796 Pfarrer
Johann Wilhelm Krumeich
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1796-1819 Pfarrer
Johann Antonius Arnsberger
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1819-1820 Pfarrer Jakob
Mayr
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1820-1823 Pfarrer
Bernhard Rupert Müller
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1823-1826 Pfarrer
Wilhelm Sax
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1826-1832 Pfarrer
Josef Wittelsburger
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1832-1842 Pfarrer
Augustin Riegel
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1843-1866 Pfarrer
Ambros Bohn
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1866-1889 Pfarrer
Franz Karl Schenk
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1889-1904 Pfarrer
Johann Georg Horn
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1904-1920 Pfarrer
Johannes Krah
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1920-1936 Pfarrer
Wilhelm Meilinger
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1937-1961 Pfarrer
Josef Schneider
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1962-1965 Pfarrer
Karl Wilhelm Bruno
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1965-1971 Pfarrer
Heinz Ungefroren
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1971-1976 Pfarrer
Hermann Schwickert
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1976-2007 Pfarrer
Otmar Endlein
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ab 2008 wird die
Pfarrgemeinde vom Hattersheimer Pfarrer betreut.
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- Die Pfarrer
wechselten sehr häufig. Dies mag an der Lage des Dorfes am
Wasser und fern der Hauptverkehrsstrasse einerseits und an
dem anstrengenden Dienst bei der Versorgung der 3 Filialen Mönchhof,
Claraberg und Gundhof gelegen haben, vielleicht auch an den
ungünstigen Wohn -und Unterhaltsbedingungen.
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Ähnliches ist von
den hier tätigen Lehrern bekannt.
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- Quellen:
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Hauptstaatsarchiv
Wiesbaden-Abteilung 103, Urkunden und Rechnungen
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„Die
Geschichte von Eddersheim“ 1965-Autor: Pfarrer Bruno
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Heimatverein
Rüsselsheim 1925 „Unsere liebe Heimat“
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Zusammengestellt am
19.06.2008 von:
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Wilhelm (Willy)
DUCHMANN
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Bahnhofstr. 33
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65795
Hattersheim-Eddersheim
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E-Mail:
wduchmann@gmx.de
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Genealog. Website.
http://www.duchmann.net
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